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Besondere Erfahrungen auf Israelreise 2019

Es war wieder eine wertvolle Erfahrung mit einer Gruppe in Israel unterwegs zu sein. Schon das x-te Mal führten Hanni und ich eine Gruppe durchs Land. Viele neue Erfahrungen durften wir machen. Hier nur ein paar wenige Beispiele davon, die uns riesig gefreut und Eindruck gemacht hatten.

 

A) In der ersten Woche hatten wir viel Regen, was für uns Touristen nicht so dem ersten Wunsch entsprach. Doch dank dem Regen durften wir dieses Mal die besondere Üppigkeit der Blumen und sogar die Wüste blühen sehen. Circa 160 verschiedene Blumen habe ich in dieser Zeit in Israel fotografiert. So etwas Wunderbares.

 

B) Eine besondere kurze Begegnung hatten wir in „En Fescha“ am Toten Meer mit Männern von Bethlehem und Hebron. Plötzlich schenkten sie uns von ihrem gebratenen Tomaten, Pittabrot und Fleisch weiter – in Fülle. Herzliche Gastfreundschaft durften wir von diesen Palästinensern erleben.

 

C) Den Besuch und den Spaziergang zum traumhaften Meshushimlake, einem kleinen Seelein mussten wir absagen, da der Nationalpark wegen zu viel Wasser schon geschlossen war. Doch eine herrliche Flora begeisterte uns!

 

D) Vom Berg der Seligpreisungen wollten ein paar von uns innerhalb einer halben Stunde runter an den See Genezareth spazieren. Wir geraten in einen riesen Morast, so dass die Schuhe immer schwerer werden. Aber wir konnten herzhaft darüber lachen und erholen uns fast nicht mehr davon. Zentnerschwer wurden die Schuhe vom anhänglichen Dreck. – Ich kreierte bald die 9. Seligpreisung: „Glücklich, wer trotz immer schwerer werdenden Lasten noch lachen und fröhlich sein kann. Denn miteinander und mit Gott zusammen Lasten tragen, befreit und schenkt trotz allem eine neue frohe Perspektive!“

 

E) Den Ayunriver durften wir wegen dem nassen Wetter nicht bewandern, und nur kurz zum letzten der 4 Wasserfälle. Dafür besuchen wir das Sumpfgebiet Hulata, das mit Stegen und festen Wegen zu begehen möglich ist. Damit wird dies auch der Rollstuhlfahrerin Vroni möglich, dieses Erlebnis zu machen. Dies wird zum Erlebnis der Tages: Wir dürfen beim Ayunriver den Wasserfall mit einem noch nie erlebten Tosen erleben. Das Wasser, die Fülle, die der Jordan damit dem Land schenkt, ist eindrücklich! – Ebenso die Tiere im Sumpfgebiet sind beeindruckend. Wie noch nie dürfen wir hier einen grossen Schwarm von Pelikanen relativ nahe beobachten… Als ein anderer Schwarm von Artgenossen kommt, ist etwas traumhaftes zu beobachten, wie sich unsere Vögel erheben und kunstvoll in ihren Bewegungen in den anderen Schwarm fliegend einfügen. So ein einzigartiges Schauspiel!

 

F) In Hebron wollten wir den Begräbnisort Abrahams besuchen. Der Zutritt wird uns verwehrt. Welche Enttäuschung vorerst. Doch dann diese vielen freudigen Menschen, Familien mit Kindern zu erleben, das pulsierende Leben zu spüren, das war ein Genuss und berührte uns.

 

G) Auf dem Golan sind wir unterwegs. Noch nie erlebten wir solch dichten Nebel. Doch dank einem Hinweis von der Verkäuferin im Dattelladen vor einem Tag, die sagte, dass wir bei unserem Ausflug an einer bestimmten Kreuzung „Iris“ sehen würden, die dort gerade blühen, halten wir an diesem Punkt. Und tatsächlich, nach etwas rumschauen und suchen, finden wir ein paar prachtsvolle Exemplare, die ins Staunen versetzen.

 

H) Immer wieder erleben wir in dieser ersten Woche Regen am See Genezareth. Dadurch stieg dafür der See während unserer ersten zwei Wochen total 51 cm (an unserem besonderen Regentag, wo wir einiges vom Programm her umstellen mussten, sogar 13 cm in einem Tag)! So ein grosses Geschenk Gottes für das Wüsten-Land Israel und den See, welche das Wasser nach etlichen zu trockenen Jahren sehr brauchten! Damit erlebten wir mit diesen Regentagen auch ein Wunder in diesem Land.

 

I) Wir sind am See Genezareth. Ich erhalte ein Mail von einem Bekannten aus der Ostschweiz, ob wir auch bei der Gedenkstelle des Carl Lutz vorbei gehen würden. Ich verneine, da wir genug andere Punkte eingeplant haben und das Programm nicht überlasten wollen. – Dank dem wir an einem Tag etwas früher heim kommen, haben Hanni und ich Zeit den Punkt wenigstens noch zu rekognoszieren. Als ich dann dort mit 3 jüdischen Knaben kurz ins Gespräch komme, beeindruckt es mich, dass ein Schweizer Vizegeneralkonsul in Budapest, der erst noch ein Methodist war, Carl Lutz, mehr als 60‘000 Juden vor der Vernichtung in den KZ’s retten konnte – so steht es auf der Gedenktafel. Vielleicht sind auch die Vorfahren dieser Knaben dabei gewesen und können dieses Land dank seiner Rettung nun geniessen, denke ich… Zwei Tage später können wir der Gruppe den Punkt doch noch zeigen, weil wir wegen zu kalter Witterung einen Badetag streichen mussten. Eindrücklich der Ort und wie wir da geführt wurden.

 

J) Einen Juden, der den Messias, Jesus Christus in seinem Leben entdeckt hatte, dem begegnen wir und hören, welche Wunder er mit Jesus zusammen erlebt und wie andere zum Glauben finden. Auch das macht uns froh!

 

K) Nach diesen Wochen kamen die Teilnehmenden  total begeistert zurück. Dies berührt und freut uns natürlich besonders.

 

L) Oder ich sprach an der Quelle En Gedi in der Wüste über Saul und David, wie Gott dem David in seiner unangenehmen Extremsituation besonders beistand. Da sagt mir anschliessend ein Ehepaar, dessen Frau schon ab und zu mit Krebs zu kämpfen hatte, dass ihnen diese Botschaft hier besonders gut getan hat und sie davon wohltuend durch Gott berührt wurden. So ein Geschenk, wie Gott wirkt!

 

M) Und die besonderen Erlebnisse und Eindrücke der Reise hören nicht auf! … Es gäbe noch Weiteres aufzuzählen und erfüllt uns mit Freude, dass unser Gott immer wieder führt und frohe Erfahrungen schenkt, auch wenn es manchmal nicht ganz wie geplant vor sich geht…

 

„Gott, dir sei von ganzen Herzen Danke gesagt! Ich freue mich von Herzen und sage ihm “Halleluja”. Danke, danke für all diese Geschenke, die du mir und der Gruppe in deiner liebenswürdigen Art gemacht hast!!!!!“                                            Urs Ramseier